DRS 3

Wozu lismen (stricken)? Ich will es wissen!

Wozu stricken? Eine erste Antwort finde ich beim fleissigen Hausmütterchen. «Diese Handarbeit hat es nicht verdient, dass man sie eine Reihe von Jahren fast der Vergessenheit anheimfallen liess und der Meinung war, sie sei langweilig und eigne sich vorzugsweise zum Stricken von Strümpfen und anderen Nutzgegenständen».

Das komplette Kapitel «Das Stricken» aus dem «fleissigen Hausmütterchen» (25. Auflage, 1928, 146.-155. Tausend) gibt's hier (15.6MB / PDF).

 Sexy Bett-Socken - selber gestrickt. 

Auf geht's zum Selbstversuch, der die Frage beantworten soll, wieso es heute Spass macht, zu stricken. Ich lisme einen Schal.

 


Fortschritt meines Schals in Bildern 

-> am besten auf das erste kleine Bild klicken und dann mit den links-rechts Pfeiltasten durch die Gallerie navigieren.


Strick-Nostalgie


Input-Sendung vom 25.11.2012. Input «lismet»


Neuro-Knitting: Was da bei meinen Hirnströmen herauskommen würde? Ich will es gar nicht wissen …


Lismen mit dem C64

 


Strick-Maschinen-Hacking

  


Mr. Lucky (1943) Mr. Vaskopolis (Cary Grant) learns how to knit

 

Bier aus eigenem Keller

Was für eine Woche. Nostalgie-Faktor 3000! Die tiefen 80er Jahre.

Grosse Commodore 64-Sause auf DRS 3.  

Und: Bier brauen. Mit PC-Steuerung. So war das, in den 80ern. 

Selber machen? Die bebilderte, liebevoll beschriftete mit welchem kurligen Font auch immer (Atari ST 1024 «Signum»!) gibt's hier

Kalea auf der Via Spluga

Sendung anhören


Ich bin Kalea. Ende August machte ich mich auf meine vier Pfoten, um in vier Tagen die Via Spluga abzumarschieren. Von Thusis bis Chiavenna.

Kaum war ich am Bahnhof Thusis angekommen, wollte dieser Herr mich gleich begleiten.

Doch als Erstes hatte ich eine Übernachtung im Hotel Weiss Kreuz geplant. Dort traf ich - Roger Federer!

Europapark-Chef Roland Mack: Cooler fährt keiner Achterbahn

Ich war die letzten zehn Jahre zweimal im Europapark - und immer habe ich vor der Silver Star gekniffen. Silver Star ist eine der krassesten Achterbahnen Europas. Der First Drop ist über 70 Meter hoch. Die Belohnung nach dem freien Fall kommt in Form mehrerer Airtime-Hügel vom Feinsten. 

Für die DRS 3-Input Sendung am 6. Mai 2012 (ganze Sendung herunterladen) zur Faszination und Technik der Achterbahnen und zum 10jährigen Jubiläum der Silver Star habe ich den Ritt gewagt. Zusammen mit Europapark-Chef Roland Mack. Er hat mich quasi am Händchen genommen. 

Zur langsamen Angewöhnung aber erst die Fahrt mit der Blue Fire - etwas vom Feinsten, was ich kenne schon nur wegen des nerdigen Linear-Motors und - Wodan, die Holz-Achterbahn, bei deren 40-Meter-Absturz die Insassen des Wagens nicht Kreischen, sondern Brüllen. Beängstigend!

 

Blue Fire

2500 PS für zwei Sekunden: Europapark-Chef Roland Mack erklärt den Linear-Motor der Blue Fire und wieso diese Bahn für Einsteiger besser geeignet ist als etwa die Silver Star.

Blue Fire: Der Ritt

Schöner Looping: Roland Mack erklärt die Klotoide.

 

Wodan

«Hier fahren wir voll Speed!» Europapark-Chef Roland Mack erklärt Wodan.

Wodan: Der Ritt

Rund zwanzig Schwarzwaldhäuser an Holz verbaut: Wodan, die Bahn, die «voll auf Speed ist».

 

 

Ma(r)ckiges Statement

 

Silver Star

Der Ritt

First Drop aus über 70 Metern Höhe. Die Silver Star ganz harmlos hinter ein paar Büschen.

«I did it!». Ich zusammen mit Roland Mack vor der Silver Star. Noch ein wenig flau im Magen.

Ich habe die Silverstar-Fahrt aufgezeichnet mit  einer Polar-RCX5-Uhr. Also meinen Herzschlag. Es bestätigt das, was mir verschiedene Experten gesagt haben. Anstieg des Pulses beim hoch fahren bis zum First Drop auf 150. Dann recht schnelle Entspannung, bei mir sogar in einen für diese Aktivität rekordverdächtigen tiefen Puls bei etwa 90. Lustigerweise hört man das auch wirklich in der Aufzeichnung des Ritts. Also beim Geschrei maximaler Puls, dann kommen die Airtimes und da hört man mich dann eher so Lachen und nach etwas längerer Zeit - dort wo der Puls in den blauen und grauen Bereich geht, beginne ich sogar kurze Sätze zu sprechen mit Roland Mack wie man im obigen Tonbeispiel hört. 

Nostalgisches Abtauchen im Sportmuseum Basel

Das Begehlager des Sportmuseums Basel - und was der Schweizer Alpenmyhos mit Ski fahren zu tun hat.

Die Skier von Marie-Theres Nadig und Alt-Bundesrat Tschudi.

Die Skischuhe von Primin Zurbriggen.

Die Kuh-Glocke von Ernst Schläpfer und der Zigaretten-Sponsor.

Ferdy Küblers Sieger-Trikot.

Selbstversuch mit dem Hochrad.

(Video: Nadia Ticozzi)

 

 

Das Museum
Seit kurzem hat das Sportmuseum Basel eine neue Hauptattraktion: Ein begehbares Lager zeigt alles, was das Museum besitzt. Sagenhafte 150'000 Objekte sind für die Besucher zugänglich, wobei das Museum grosszügig rechnet und jedes Buch oder Foto mit zählt.

Dennoch: Man müsste wohl ein Jahr frei nehmen und sich jeden Tag acht Stunden im Lager aufhalten, um alle Objekte betrachten zu können. Der Besuch des Begehlagers ist also wenig vergleichbar mit einem klassischen Museumsbesuch, bei dem man oft den Ansatz hat, alles zu sehen. Hier geht es viel mehr um ein Eintauchen in die Vergangenheit und mit spontan ausgewählten Objekten in sportlichen Erinnerungen zu schwelgen.

Das Schwelgen
Uf u dervo hat genau das gemacht und unter anderem Ferdy Küblers-Leadertrikot entdeckt, Marie –Theres Nadigs original Rossignol-Ski bestaunt, an einem Skischuh von Pirmin Zurbriggen geschnüffelt, eine Kuhlocke von Schwingerkönig Ernst
Schläpfer geschwungen und ein Hochrad bestiegen. Letzteres gibt’s nur für Gruppenbesuche - mit kompetenter Führung.

(Video: DVD «Das Sportjahr», Sportmuseum Schweiz)


Der Besuch
Einzelpersonen kommen am Sonntag um 14 Uhr in den Genuss einer öffentlichen Führung.
Ansonsten ist das Lager Montag bis Freitag geöffnet von 14 bis 17 Uhr.

Das Lager ermöglicht den Besuchern einen Einblick in das sportkulturelle Erbe der Schweiz. Dabei geht es nicht nur um Resultate: Sport hinterlässt Spuren in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Mode und Freizeitverhalten – aber auch beim menschlichen Körper. Diesem Phänomen trägt das Sportmuseum Schweiz Rechnung, in dem es sich mit sämtlichen Dimensionen des Sports auseinandersetzt.

www.sportmuseum.ch

 

1000er-Stägli

740 Treppenstufen hat das Prime Tower-Hochaus in Zürich, das höchste Hochhaus der Schweiz. Besitzt dieses Hochaus deshalb auch die meisten Treppenstufen der Schweiz? Nein! Es gibt eine Treppe in der Schweiz, die über 1000 Stufen hat. Das Tausender-Treppchen bei Rothrist. Es führt auf den Jurahügel neben der Autobahn A1, auf den Born. Die Treppe ist beliebt bei Joggern zum trainieren und bei Wanderern, weil man über die Treppe schnell und direkt zu einem schönen Aussichtspunkt gelangen kann - und weil die Treppe immer so aussieht, als wenn sie gerade gestern erst neu gebaut worden wäre. Sie befindet sich immer in einem perfekten Zustand - dafür sorgen vier rüstige Rentner aus der Region.

Mitschnitt der Sendung vom 21.5.2011 auf DRS 3


View 1000er Stägli in a larger map

 

Informationen der Gemeinde Aarburg zum 1000er-Stägli

Die Geschichte des 1000er-Stägli auch zum Anhören

 

 

Der Born von der Belchenflue aus mit Hägendorf. Das 1000er-Stägli liegt auf der anderen Seite.

 

 

Die Sbrinzroute

Unterwegs auf der Sbrinzroute in acht Tagen von Alpnachstad bis Domodossola


uf u dervo, DRS 3, 17. Juli 2010 - 10 - 12 Uhr


Sind Esel störrisch?


Was ist ein Säumer?